“(…) Das Cécile Verny Quartet überrascht immer wieder mit neuen Ideen und Klang-Facetten. (…) Wer ein Konzert von Cécile Verny und ihrem Quartett besucht, bekommt eine sanfte, aber eindrucksvolle Lektion in Sachen Geschmack und Stil (…). Die Musik ist erlesen: es geht souverän durch swingende, groovende Jazzlandschaften, funky wird´s und soulig. Bassmann Bernd Heitzler liefert zarte bis druckvolle Improvisationen. Andreas Erchinger entlockt seinem Piano- und Orgeltasten mal sphärische, dann wieder quirlige virtuose Ideen. Der sonst eher coole Lars Binder zeigt, dass New-Orleans-Blues eine Steilvorlage für befreites Schlagzeug-Solo ist. Und Verny selbst schöpft musikalisch ganz natürlich aus dem Vollen. Immer wieder überrascht sie mit neuen Ideen, Tönen, Stimmen-Sounds und Klang-Facetten. Sie treibt ihre Männer bei deren Soloparts an und übernimmt wieder die Führung. Das ist sehr inspiriert und technisch traumhaft sicher. (…)
Es verblüfft, wie viel Luft zum Atmen das Quartett den Stücken geben kann. (…)“
(Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 29.11.2011)